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Ausstellung in Gütersloh erinnert an Anja Niedringhaus

Ausstellung in Gütersloh erinnert an Anja Niedringhaus

dju Ostwestfalen-Lippe

Am Freitag, 20. Mai, wird im Forum der Stadthalle Gütersloh eine Ausstellung mit Fotos von Anja Niedringhaus eröffnet. Die aus Höxter stammende Foto-Reporterin wurde am 4. April 2014 in Afghanistan erschossen.

"Die besondere Qualität von Anja Niedringhaus war ihr Blick nicht nur auf Kämpfende und Opfer, Zerstörungen und Absurditäten von Gewalt. Niedringhaus suchte vielmehr unterschiedliche Blickwinkel auf das Geschehen. So fotografierte sie immer wieder Menschen, die in Kriegen persönliche Würde etwa durch gepflegte Kleidung und Kultur zu behaupten suchten", heißt es in der Ankündigung zur Veranstaltung.

Die Ausstellung entstand in einer Zusammenarbeit des Willy­-Brandt-Hauses Berlin mit dem Korbmacher­-Museum Dalhausen, mit Heide Ute Niedringhaus­-Schulz, der Mutter der Getöteten, sowie der picture alliance/AP, für die sie gearbeitet hat. Die Ausstellung wird bis zum 28. August in der Stadthalle Gütersloh, Friedrichstraße 10, zu sehen sein.

Geöffnet montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie bei Veranstaltungen in der Stadthalle.

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12. Mai 2016

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