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ver.di fordert Geschäftsführung des Bonner General-Anzeigers zu Tarifverhandlungen auf

Ver.di Bezirk NRW-Süd

Die Geschäftsführung des Bonner General-Anzeigers hat am 11.02.2016 angekündigt, dass sie beabsichtigt das in Bonn angegliederte Druckzentrum zu schliessen. Das bedeutet:

  • Betriebsbdingte Entlassungen
  • Einstellung und Verlagerung aller Tätigkeiten im Druckzentrum
  • Fremdvergabe von Druck und Weiterverarbeitung der bislang in Bonn hergestellten Produkte

Um die beabsichtigte Maßnahmen der Bonner Zeitungsdruckerei und Verlagsanstalt H. Neusser GmbH zu vermeiden bietet die Gewerkschaft ver.di der Geschäftsführung Verhandlungen über Möglichkeiten der Beschäftigungssicherung an. Teil des Angebots ist eine Absenkung der wöchentlichen Arbeitszeit ohne Lohnausgleich. Auch bietet ver.di der Bonner Zeitungsdruckerei an Verhandlungen über weitere kostensenkende Maßnahmen zu führen.

Sollte die Geschäftsführung an den beabsichtigten Maßnahmen trotzdem festhalten fordert ver.di zu Verhandlungen über einen Sozialtarifvertrag. Ziel dieses Sozialtarifvertrags ist, die betroffenen KollegInnen und Kollegen vor den schlimmsten Härten des Arbeitsplatzverlustes zu bewahren. Ein großer Teil der MitarbeiterInnen des Druckzentrums wäre durch den Verlust des Arbeitsplatzes von Altersarmut bedroht. Nach Jahrzehnten der Schichtarbeit für das morgendliche Erscheinen des General-Anzeigers wird diesen KollegInnen auf der Zielgerade des Arbeitslebens die Existenzgrunglage entzogen. Um das zu verhindern und gemeinsam mit der Geschäftsführung sozialverträgliche Lösungen zu vereinbaren hat die Gewerkschaft ver.di die Geschäftsführung zu Gesprächen in den kommenden Tagen eingeladen.

Mehr: Soliseite.de/general-anzeiger-bonn

27. Februar 2016