dju NRW

"Branchenübergreifendes gewerkschaftliches Bündnis"

"Branchenübergreifendes gewerkschaftliches Bündnis"

dju Westliches Westfalen

Die Veranstaltung war für uns ein riesiger, in der Größe nicht erwarteter Erfolg. Mehr als 1.500 Menschen haben sich bei Minustemperaturen hinter die Belegschaft der Westfälischen Rundschau gestellt und gegen den geplanten Einheitsbrei und den damit verbundenen Anschlag des WAZ-Konzerns auf die Meinungsvielfalt demonstriert.

Aus Sicht der dju ist das auch der überwältigenden Solidarität der Kolleginnen und Kollegen der befreundeten DGB-Gewerkschaften zu verdanken. Da zeigt sich aus unserer Sicht der große Vorteil eines branchenübergreifenden gewerkschaftlichen Bündnisses. Zudem haben dju und djv mit der nur dreitägigen Mobilisietung bewiesen, dass abseits aller richtungsmäßigen Unterschiede der beiden Journalistengewerkschaften, die Zusammenarbeit im Interesse der Kolleginnen und Kollegen eine machtvolle Aktion möglich macht.

Für die Redakteurinnen und Redakteure war dieser deutliche Beweis der Solidarität aus allen Schichten der Bevölkerung Balsam für die Seele, wie es eine betroffene Kollegin ausdrückte. Wir müssen jetzt dafür sorgen, dass den Unterstützungszusagen durch Minister der Landesregierung auch Taten folgen. Die Deutsche Journalisten-Union in ver.di wird auf allen Ebenen alles tun, was möglich ist, um den WR-Beschäftigten zu helfen.

Klaus Kukuk
Vorsitzender der dju in Ver.di Westliches Westfalen

19. Januar 2013