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Mindestlohn für Zusteller gefordert

Mindestlohn für Zusteller gefordert

Ver.di Medien, Kunst und Industrie Südwestfalen

„Wir sind für den Mindestlohn von 8,50 Euro für Zeitungszusteller, dafür müssen wir Druck machen“, erklärte Barbara Köster-Ewald bei der Mitgliederversammlung des Fachbereichs Medien, Kunst und Industrie in Ver.di Südwestfalen in Hagen. Bezirkssekretär Rolf Ellerkamp verwies auf die Online-Petition mit einem Appell an die Bundesregierung, beim Mindestlohn die Zeitungszusteller mit zu berücksichtigen. Auf gemeinsamen Aktionen soll dafür in der Öffentlichkeit geworben werden. So auch mit Unterschriftenlisten bei der Kundgebung am 1. Mai im Volkspark in Hagen, die unter dem Motto steht „Gute Arbeit in einem sozialen Europa“.

Die von bundesweiten Arbeitskämpfen begleiteten aktuellen Tarifrunden in Zeitungsverlagen und der Druckindustrie standen im Mittelpunkt weiterer Berichte. Die Versammlung empfahl, dass Ver.di den Manteltarifvertrag für kaufmännische Verlagsmitarbeiter verteidigt und so eine 40-Stunden-Woche verhindert.

Barbara-Köster Ewald, Betriebsratsvorsitzende der Funke-Medien NRW, folgt auf Peter Czeranna als neue Vorsitzende des Ver.di-Fachbereichs 8 Südwestfalen. Ihre Stellvertretung übernimmt Gabriele Wendel-Brand (Betriebsrätin bei der Funke-Logistik). Kassierer Helge Möller wurde wiedergewählt. Beisitzer sind Cornelia Merkel (Redakteure), Andreas Beneken (WAZ Druckzentrum), Ruth Sauerwein (Frauen) Bernd Dirk (Funke Logistik) Peter Czeranna (Kunst und Kultur) und Gustav Stefan (Senioren).

Für die Teilnahme an der Bezirksfachbereichskonferenz entsandte die Versammlung Friedrich Hückinghaus, Gabriele Wendel-Brand, Barbara Köster-Ewald, Andreas Beneken, Cornelia Merkel und Helge Möller, als Ersatzdelegierten Bernd Dirk.

An der Ver.di-Bezirkskonferenz Südwestfalen am 14. November in Sprockhövel nehmen Barbara Köster-Ewald und Gabriele Wendel-Brand teil und als Ersatzdelegierte Andreas Beneken und Ruth Sauerwein.

19. April 2014