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Münstersche Zeitung wird Zombie-Blatt aus dem Hause Aschendorff

dju Landesfachgruppe Nordrhein-Westfalen

In einer Betriebsversammlung bei der Münsterschen Zeitung (verkaufte Auflage zirka 17.000 Exemplare) hat der neue Eigentümer, der Münsteraner Verlag Aschendorff, angekündigt, sich von einem erheblichen Teil der Mitarbeiter trennen zu wollen. Der Münsteraner Verlag hat die Tageszeitung mit ihren Ausgaben Münster, Greven und Steinfurt erst vor wenigen Wochen vom Medienhaus Lensing übernommen. In Kürze soll es Gespräche über einen Interessensausgleich und Sozialplan geben oder eine Transfergesellschaft eingerichtet werden. Gleichzeitig wurde von einer weitreichenderen Kooperation mit den Westfälischen Nachrichten (verkaufte Auflage zirka 91.000 Exemplare) gesprochen, dem Marktführer in der Region. Deise werden ebenfalls von Aschendorff herausgegeben. Der Mantelteil der MZ soll weiterhin von Lensing aus Dortmund geliefert werden. Wie der Lokalteil entsteht, wird sich erstmals am 17. November zeigen. In Münster droht eine Zombie-Zeitung weitgehend ohne eigene Redaktion.

3. November 2014 / aktualisiert: 4. November 2014

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