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WDR-Rundfunkrat fordert zukunftsfähigen Rundfunkbegriff

WDR-Rundfunkrat fordert zukunftsfähigen Rundfunkbegriff

Westdeutscher Rundfunk

In seiner öffentlichen Sitzung am 22. August hat der WDR-Rundfunkrat "nach intensiven Vorberatungen im Ausschuss für Rundfunkentwicklung Anforderungen an einen modernen Rundfunkbegriff erarbeitet, um auf den dringenden Handlungsbedarf in Politik und Gesetzgebung aufmerksam zu machen", lässt Ruth Hieronymi (CDU), die Vorsitzende des Gremiums mitteilen: "Es geht darum, den einfachgesetzlichen Rundfunkbegriff im Rundfunkstaatsvertrag ("Rundfunk ist ein linearer Informations- und Kommunikationsdienst; . . .") an den Forderungen des Bundesverfassungsgerichts auszurichten und ihn aufgrund der rasanten technologischen Entwicklungen und neuer Übertragungswege in der Medienwelt zukunftsfähig zu machen". Mehr: . . .


In der Sitzung hatte der WDR-Rundfunkrat auch über die Folgen des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zum ZDF-Staatsvertrag beraten. Die sogenannte "Drittelregelung" als Höchstgrenze für staatsnahe Mitglieder werde in der nordrhein-westfälischen Mediengesetzgebung seit langem erfüllt, erklärt Ruth Hieronymi (CDU), frühere Landtags- und spätere Europaabgeordente, die seit 2009 Vorsitzende des WDR-Rundfunkrates ist. Für die Ver.di-Fachgruppe Medien, Deutsche Journalistinnen- und Journalistenunion (dju) gehört Ruth Lemmer dem Gremium an. Ihr Stellvertreter ist Frank Biermann. Beide gehören dem geschäftsführenden dju-Landesvorstand an. Mehr: . . .

28. August 2014