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Fragen an Dr. Oetker über den Online-Auftritt der "Bunte"

Fragen an Dr. Oetker über den Online-Auftritt der "Bunte"

dju Ostwestfalen-Lippe

Der Online-Auftritt der Zeitschrift Bunte ergeht sich an Spekulationen über das Wohlbefinden der Tochter von Viktoria und David Beckham. Stefan Niggemeier. "Das eklige Fabulat auf der Grundlage von Paparazzi-Fotos hat der Bunten viel Kritik beschert, aber offenbar auch reichlich Klicks — heute legt sie mit der Ferndiagnose eines Heilpraktikers nach", schreibt Niggemeier in seinem Blog. "Mathias Schindler hat das Machwerk gestern dazu bewegt, eine Mail an die Bielefelder Unternehmensgruppe Dr. Oetker, einen Werbekunden von bunte.de, zu schreiben." berichtet er.

Schindler hat sogar eine Antwort bekommen.  "Die Bunte sowie der Online-Ableger bunte.de sind uns bislang nicht als "problematisches" Umfeld aufgefallen. Wir werden Ihren Hinweis jedoch zum Anlass nehmen, unsere Platzierung auf bunte.de zukünftig kritisch zu begleiten", schreibt Oetker-Pressesprecher Jörg Schillinger.

Und dann gibt es einen Satz, über den es im Blog von Niggemeier eine Diskussion gibt: "Einen direkten Einfluss auf die Redaktion lehnen wir jedoch ab, da wir auf der Grundlage des Grundgesetzes an den Sinn einer Trennung von Redaktion und Werbung glauben und entsprechend handeln", erklärt Schillinger. Da geht es um den Einfluss, den Werbekunden auf Publikationen nehmen könnten. Ist der mal gerechtfertigt, mal nicht? Mehr: . . .

30. August 2014

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