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Andreas Vogel über Ursachen der "Talfahrt der Tagespresse"

Andreas Vogel über Ursachen der "Talfahrt der Tagespresse"

dju Landesfachgruppe Nordrhein-Westfalen

Der Kommunikationswissenschaftler Andreas Vogel hat sich für die Friedrich-Ebert-Stiftung mit den Ursachen der "Talfahrt der Tagespresse" in Deutschland befasst und dabei insbesondere den "Auflagenrückgang der Regionalzeitungen" in den Blick genommen. "Vogels Sammlung von Fakten und Daten liefert den Hinweis, dass die Gründe multikausal sind, weit in die Vergangenheit zurückreichen und sich keineswegs auf medieninterne Entwicklungen allein zurückführen lassen", heißt es im Vorwort der Studie, die als PDF-Datei von der Internetseite der SPD-nahen Stiftung abgerufen werden kann.

Vogel widerspricht einigen in der Branche gerne zitierten Mythen: "Der Auflagenschwund der regionalen Tageszeitungen wird häufig mit der medieninternen Konkurrenz begründet, insbesondere der wachsenden Attraktivität digitaler Medien. Diese Studie spürt stattdessen systematisch medienexternen Faktoren nach und zeigt, dass wesentlich Veränderungen in unserer Gesellschaft den Rückgang der Tagespresse auslösen."

Andreas Vogel leitet seit 1996 das  "Wissenschaftliche Institut für Presseforschung und Medienberatung" in Köln. Er ist zudem als außerplanmäßiger Professor an der Universität Bamberg tätig.

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2. Juli 2014